Hallo, Selbstbewusstsein.

Schön, dich wiederzusehen. Ich habe dich vermisst in der letzten Zeit.

All my life I’ve been searching for something,
Something never comes never leads to nothing.
Nothing satisfies but I’m getting close,
Closer to the prize at the end of the rope.
All night long I dream of the day,
When it comes around then it’s taken away.
Leaves me with the feeling that I feel the most,
The feeling comes to life when I see your ghost.

Foo Fighters – All my life

Ach übrigens, du bist mir egal.

Ich glaube kaum, dass es jemand gibt, der so was gerne hören würde. Ich würde es gerne aussprechen, aber ich will nicht noch mehr zerstören. Es ist ohnehin schon irgendwie kaputt, nicht wahr? Und wieso? Weil ich den ersten Stein geworfen habe. Meine Schuld. Völliger Blödsinn. Niemand ist Schuld. Es hätte nicht so kommen müssen, wenn ich anders gehandelt hätte. Du aber auch. Ich kann nicht mehr länger nett sein und im Gegenzug kindische Ablehnung kassieren. Niemand kann das auf Dauer. Also bitte. Ich. bin. nicht mehr. nett. Ich geb’s auf. Mach, wie du willst, aber erwarte nicht, dass ich noch irgendwas versuchen werde, um mal wieder mit dir zu reden. Ich habe es versucht und es ist schief gelaufen. Das Thema war mir völlig egal. Ich hätte mit dir über Steine diskutiert. Egal was. Aber du hast mir irgendwie ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass du nicht mit mir reden willst. Vielleicht bin ich zu empfindlich und du kommst einfach nicht klar. Okay, irgendetwas läuft jedenfalls schief. Wie auch immer. Es ist mir egal.

There’s nothing left to say,
there’s nothing left to prove,
there’s everything to gain,
when there’s nothing left to lose,
there’s nothing left to say,

there’s nothing we can do,
we will find a way,
we’ve got nothing left to lose.

Deepfield – Nothing left to lose

Ich will Veränderung. In meinem Leben. Ein bisschen wie freier Fall. Irgendetwas, das man nicht kommen sieht, und das einen dann total umhaut. Aber bitte positiv. Ich denke, die Dinge, die passiert sind, waren nicht besonders toll. Und obwohl ich dachte, ich komme klar, habe ich wohl zwischendurch ziemlich versagt. Aber was vergangen ist, ist vorbei. Ich will nicht mehr nachdenken, sondern Dinge tun, weil ich sie tun will. Ende. Keine Beweggründe. So was brauche ich nicht. Ich will meine Zweifel, Ängste und die Melancholie mit brutaler Gewalt aus dem Fenster schmeißen und einfach leben. Lebendig sein. Nicht irgendwie halb verloren. Es ist okay. Nicht irgendwie, nicht ein bisschen, sondern richtig.

Nostalgie

Was vergangen ist fehlt mir nicht

ich misstraue der Schönheit

von gestern

nur Träume

sind schwer beim Erinnern

wenn die Kälte zunimmt, das Dunkel

und die Leere

zwischen dem Augenblick

und dem Entwurf.

 (von Ingibjörg Haraldsdóttir)

I have no reason to run.So will someone come and carry me home tonight?

Die Sonne scheint. Und ich kann nicht immer weinen, richtig? Es geht, weil es muss. Jetzt. Und keine Minute länger. Nicht wegen dir, nicht wegen irgendwas oder irgendwem. Keine Ausreden. Es wäre falsch, zu lügen. Zu hoffen, dass irgendjemand kommt und es besser macht. Zu warten. Die Zeit heilt alle Wunden. Aber trotzdem lässt sie Narben zurück. Narben, die alle Welt sehen lassen, dass da irgendetwas war. Irgendetwas, das geheilt ist. Geheilt sein sollte. Wie auch immer. Du stehst am Rand deines Lebens. Warum siehst du nicht nach unten, lachst den Abrgrund aus und drehst dich um, um einen Kaffee trinken zu gehen. Besser wäre es.

Fun – We are young   

»Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.«

- Friedrich Schiller

Vermutlich eine wahre Aussage. Egal, wie kaputt etwas ist, irgendwo ist immer noch ein bisschen Hoffnung. Weitermachen. Nicht aufgeben. Denn aufgeben bedeutet verlieren. Ich will nicht verlieren, also gebe ich auch nicht auf.

I open my eyes,
Watch the sky turn blue.
I felt so good I almost forgot
All about you.

I forgot how to cry,
I forgot that I could die. And I’m so sick of what I need,
I could close my eyes and fall.

Mudhoney – If I think

Besser. Schlechter. Hell. Dunkel. An. Aus.

Leg den Schalter um und alles wird gut. Manchmal wünschte ich, es gäbe diesen Schalter wirklich. Ich könnte selbst bestimmen, wie ich mich fühle. Kann ich aber nicht. 

Grau ist keine Farbe. Grau ist gar nichts.

Jennifer Rostock – Es tut wieder weh

Hello, let me introduce you to
The characters in the show.
One says yes, one says no.
Decide – which voice in your head you can keep alive.

Even in madness, I know you still believe.
Paint me your canvas so I become,
What you could never be.

I dare you to tell me to walk through fire,
Brand my soul and call me a liar.
I dare you to tell me to walk through fire,
I dare you to tell me,
I dare you to.

Hello, are you still chasing
The memories in shadows.
Some stay young, some grow old.
Come alive, there are thoughts unclear,
You can never hide.

Ich lebe nicht, ich funktioniere. Es geht nicht um den Moment, sondern darum, wie ich es schaffen kann, bis zu irgendeiner imaginären Deadline durchzuhalten. Nur noch ein paar Tage, dann… Ja, was dann? Was bringt mir das? Nichts. Ich bekämpfe mich selbst, weil es mir egal ist, wie es mir geht. Um mich herum verschwimmt alles, weil ich einfach nicht mehr in der Lage bin, klar zu sehen. Das ist traurig.

Shinedown – I dare you